Ich habe mich in letzter Zeit viel mit dem Lifestyle der digitalen Nomaden beschäftigt und frage mich, wie Städte davon wirklich profitieren oder leiden. Auf der einen Seite bringen digitale Nomaden oft frisches Kapital, neue Ideen und kulturelle Vielfalt in die Städte, die sie auf Zeit besuchen. Das kann für lokale Unternehmen ein echter Boost sein, besonders in Cafés, Co-Working-Spaces und Freizeitangeboten. Andererseits sehe ich auch, dass steigende Mieten und eine Veränderung des Stadtbilds oft zu Lasten der Einheimischen gehen. Einige Viertel werden „entpersonifiziert“ und verlieren ihre ursprüngliche Identität. Ich bin zwiegespalten: Einerseits finde ich den Lifestyle spannend und zukunftsweisend, andererseits frage ich mich, ob die lokale Gemeinschaft nicht erdrückt wird. Wie denkt ihr darüber? Gibt es gute Beispiele, wie Städte digitale Nomaden willkommen heißen, ohne dass die Einheimischen darunter leiden? Würde mich über eure Meinungen und Erfahrungen freuen!