In vielen Diskussionen rund um das Thema Produktivität wird oft der Begriff „toxische Produktivität“ verwendet, um eine Überforderung und schlechte Work-Life-Balance zu beschreiben. Meiner Ansicht nach ist dieser Begriff jedoch problematisch. Er suggeriert, dass hohe Produktivität an sich schädlich sein kann, während das eigentliche Problem eher in unrealistischen Erwartungen, mangelnder Selbstfürsorge oder fehlender Pausen besteht. Produktivität sollte als Werkzeug gesehen werden, das uns hilft, unsere Ziele zu erreichen und Zufriedenheit zu fördern. Wenn Produktivität „toxisch“ wird, liegt das meist daran, wie wir sie organisieren und welche Rahmenbedingungen wir setzen. Statt die Produktivität zu verteufeln, wäre es hilfreicher, Bewusstsein für gesunde Arbeitsweisen und Grenzen zu schaffen. So kann produktives Arbeiten erfüllend sein, ohne auszubrennen. Was denkt ihr? Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht oder seht ihr das anders?